Zu Beginn des Tages müssen wir einen reissenden Bach auf einem dicken Baumstamm 2m über Wasser überqueren. Eine äusserst abenteuerliche Querung, die Mut, Gleichgewicht und Trittsicherheit verlangt und bei der die Angst überwunden werden muss.

Heute steht uns eine kurze Etappe bevor.
Wir treffen Till aus Luzern, er ist seit dem 20. Mai auf dem Pacific Crest Trail unterwegs. Er ist mit seinem Essen knapp dran und wir haben eher zuviel. Wir helfen ihm aus seiner missliche Lage und unser Rucksack wird dadurch leichter 😃.


Durch das Lower Crabtree Meadow mäandert ein Bach. Ein wunderschöner Anblick, ein langsames Vorbeiziehen des Wassers, Fröschequaken und leider auch tausende Stechmücken.

Unser leicht erhöhter wunderschöner Schlafplatz ist nicht mückenfrei, aber sie schwirren in verminderter Anzahl umher. Dieser Platz bietet uns einen Blick auf den Mount Whitney. Dies ist mit seinen 4421 Höhenmetern der höchste Berg des kontinentalen Teils der USA.
Wir verzichten auf die Besteigung des Mount Whitney. Zu viele zu überwindende Höhenmeter und zu viel Schnee. Für die Amerikaner ein nicht verständlicher Entscheid!
