20. Tag Zurück auf dem GR11, bis kurz nach dem Estany de Rius

20. Tag Zurück auf dem GR11, bis kurz nach dem Estany de Rius

Wir verbringen den Vormittag in Bagnères-de-Luchon. Der ÖV in dieser Gegend ist äusserst minimal, ein Taxi bringt uns in 25 Minuten über die Grenze nach Bossòst in Spanien. Der Taxifahrer klagt über die hohe Abwanderung auf der französischen Seite und dem Florieren auf der gegenüberliegenden spanischen Region. Die Politik seines Landes kümmere dies offenbar wenig.

In Bossòst besteigen wir den ANSA Bus in Richtung Süden. Statt uns an der offiziellen Haltestelle in El Port de Suert austeigen zu lassen, macht der freundliche Busfahrer für uns einen Extrahalt am Südportal des Vielha-Tunnels und erspart uns die 7km, die wir zu Fuss hätten zurücklaufen müssen.

Somit sind wir bereits wieder auf dem GR 11 und an der Sonne. Hier auf der Pyrenäen-Südseite durchlaufen wir vorerst einen lichten Buchen-und Eichenwald, bevor uns der Anstieg bald in hochalpines Gelände mit skurilen Granitblöcken führt.

Wir befinden uns nun in Katalonien und derjenigen Gegend der Pyrenäen, welche die grösste Dichte an Bergseen aufweist.

Nachdem wir den Pòrt de Rius (2354m) überquert haben, gehen wir am Estany de Rius vorbei und stellen kurz unterhalb des Sees unser Biwak-Nachtlager in der Einsamkeit auf.

10 km / 1000 m 📈 / 200 m 📉 🌤

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